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31. August 2010

Einschulung der Erstklässler

Die Sonne strahlte mit den I-Männchen und ihren Eltern um die Wette, als sie nach dem Gottesdienst den Schulhof erreichten und durch ein Begrüßungsspalier - gebildet von unseren "alten" Kindern - in Empfang genommen wurden. 

Weiter ging es dann in unsere Turnhalle, wo sie mit einem bunten Programm willkommen geheißen wurden.

Nach dem gemeinsamen Schulhof-Boogie Woogie ging es schließlich mit der neuen Lehrerin zur ersten "echten Schulstunde" in die Klassenräume.

 

Es wurde natürlich fleißig gefilmt und fotografiert; deswegen hier nur eine kleine Auswahl.

 

 

30. August 2010

Endstunden der Klassen im 1. Halbjahr / Schuljahr 2010/11:

Montag

 

Dienstag

 

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

1a

4 Stunden
(5.Stunde FU Sport)

4 Stunden

4 Stunden

5 Stunden

4 Stunden

1b

4 Stunden
(5.Stunde FU Sport)

4 Stunden

4 Stunden

5 Stunden

4 Stunden

2a

5 Stunden
(6.Stunde FU Sport)

5 Stunden

5 Stunden

5 Stunden

4 Stunden

2b

5 Stunden
(6.Stunde FU Sport)

5 Stunden

5 Stunden

5 Stunden

4 Stunden

3a

5 Stunden
(6.Stunde AG)

6 Stunden

5 Stunden

5 Stunden

5 Stunden

3b

5 Stunden
(6.Stunde AG)

6 Stunden

5 Stunden

5 Stunden

5 Stunden

4a

5 Stunden
(6.Stunde AG)

6 Stunden

6 Stunden

5 Stunden

6 Stunden

4b

5 Stunden
(6.Stunde AG)

6 Stunden

6 Stunden

5 Stunden

6 Stunden

 

 

Montag, d. 12. Juli

Verleihung der Sportabzeichen für die 4. Klassen

 

Die stolzen Medaillenträger nach der Übergabe 

durch Frau Eickholt (von der Sparkasse Westmünsterland - Sponsor), Frau Schepmann und Frau Westphal

 

 

Westfälische Nachrichten am 7. Juli 2010

40 Stuten für den Nachwuchs

 

Frisches selbst gebackenes Brot, Bio-Milch und Früchte: Zum Ausklang des Schuljahres boten Förderverein, Heimatverein und Landfrauen den Mädchen und Jugend der Davertgrundschule ein leckeres „ausgewogenes Frühstück“ an.Foto:
(sff)

 

Ottmarsbocholt - In aller Herrgottsfrühe aus dem Bett steigen: Das ist das „harte Brot“ des Bäckers. So stand auch Karl-Heinz Westphal am Dienstagmorgen schon um 3 Uhr im Backhaus des Heimatvereins auf der Matte. Ehrensache für den Rentner. Denn schließlich ging es an diesem Tag darum, einen wichtigen Beitrag für das „ausgewogene Frühstück“ der Ottmarsbocholter Grundschüler zu leisten.

„40 Stuten habe ich gebacken“, entgegnete Karl-Heinz Westphal auf die Frage nach seinem Tagwerk - freundlich, doch mit Schweißperlen auf der Stirn. Gemeinsam mit Bernhard Hutters, dem Vorsitzenden des Heimatvereins, überreichte der Bäcker die dufte duftende Spende an die Mütter, die aus den frisch gebackenen Broten leckere Stullen für den Nachwuchs schmierten. Oben drauf kam jeweils eine Schnitte Schwarzbrot. Sechs Laibe - „insgesamt über zwei Meter lang“ - hatte Lioba Fricke, die Vorsitzende des Fördervereins, gebacken.

Das Frühstück zum Ausklang des Schuljahres war vom Förderverein der Schule initiiert und auf die Beine gestellt worden. Neben den fleißigen Müttern und dem Heimatverein unterstützen die Landfrauen die Aktion. Sie spendeten Bio-Milch, die mit Früchten aus dem Obstprojekt des Landes (WN berichteten) zu Erdbeer- und Bananenmilch verfeinert wurde.

„Gesunde Ernährung ist an unserer Schule ein wichtiges Thema“, betonte Rektorin Angelika Trillsch. Sie lobte das Engagement des Fördervereins und freute sich ganz besonders über die externe Unterstützung des Heimatvereins und der Landfrauen.

Aktuell beteiligt sich der Förderverein an der Neugestaltung des Schulhofes. Am 31. August präsentiert sich der Verein bei der Einschulungsfeier mit einer Cafeteria. Und für den 11. September ist bereits ein Deckenflohmarkt auf dem Schulhof geplant.



Nach folgendem Rezept hat die Vorsitzende des Fördervereins, Lioba Fricke, traditionelles Schwarzbrot für die Kinder der Davertschule gebacken:

» Man mische 500 Gramm Weizenschrot, 500 Gramm Roggenschrot, 500 Gramm Dinkelmehl und einen Esslöffel Salz.

» In einem Topf werden drei Päckchen Hefe in einer lauwarmen Mischung aus 500 Gramm Zuckerrübenkraut und einem Liter Buttermilch aufgelöst.

» Die in Buttermilch und Rübenkraut aufgelöste Hefe wird unter die Schrot/Mehl-Salz-Mischung gerührt.

» Den Teig in einer eingefetteten (!) und mit Haferflocken ausgestreute (!) Backform füllen.

» Bei 150 Grad das Ganze etwa drei Stunden lang backen. Nach der halben Backzeit (!) das Brot abdecken.

(von Siegmar Syffus)

 

weitere Fotos:

                                  

 

Auszüge aus den Westfälische Nachrichten am 7. Juli  2010

Agenda-Preis: Umweltschutz beginnt vor der Haustür

 

Senden- „Einen Badeteich hätten wir auch gern gehabt, aber das ging nicht, dann hätten wir ja jeden Tag in Badehose kommen müssen“ - mit dieser Erklärung zur naturnahen Schulhofgestaltung brachte ein Grundschüler der Ottmarsbocholter Davertschule das Publikum im Rathaus zum Lachen. Überhaupt war die Stimmung bei der Förderpreisvergabe der Sendener Agenda 21 am Montag im Bürgersaal bestens. Bürgermeister Alfred Holz lobte alle Beteiligten für ihren Einsatz in puncto Umweltschutz und Nachhaltigkeit - nicht irgendwo, sondern in Senden.

Ganz besonders bedankte er sich bei Werner Dreßen von der Firma Mönninghoff, der „schon 2002 den großzügigen Stiftungsbetrag von 5000 Euro ins Leben gerufen hat und nun schon zum fünften Mal vergeben wird“. Für diese Tradition im Zwei-Jahres-Turnus gab es dann auch ein Sonderapplaus.

Bevor Dreßen aber zur Preisverleihung oder besser gesagt ans Verteilen der 5000 Euro überging, fasste er für alle anwesenden Schüler, Lehrer und Eltern die Vergabekriterien des Agenda Förderpreises zusammen: „Wir hatten das Problem, 5000 Euro an vier Schulen zu verteilen. Wir haben viel diskutiert, aber der Maßstab war die Verbindung des Umweltgedankens mit dem Lebensraum Senden herzustellen - und wer das am besten schafft“, fasste Dreßen die Arbeit der Jurymitglieder, die aus Vertretern der lokalen Agenda, Umweltausschuss, Rathaus und dem Biologischen Zentrum Lüdinghausen bestand, zusammen

Dann durften die vier Schulen, die sich in diesem Jahr für den Förderpreis beworben haben, noch mal ihre Projekte im Einzelnen vorstellen. Den Anfang machte die Davertschule aus Ottmarsbocholt, die auch schon eine Art Förderpreis- Tradition hat. Diesmal ging es um die naturnahe Neugestaltung des noch asphaltierten Schulhofes, bei dem erst einmal die vielen Wünsche, realisierbar oder nicht, der Schüler im Vordergrund standen.

Die Ottmarsbocholter Davertschüler durften sich über 500 Euro für ihren naturnahen Schulhof freuen.

(von Elke Preisinger)

 

Westfälische Nachrichten am 16. Juni 2010 ( von Maike Harhues )

Schlangenbrut zwischen Uralt-Torf

 

Beim Walderlebnistag begegneten die Grundschüler auch den Tieren des Venner Moors. Allerdings waren diese Exemplare ausgestopfte Anschauungsobjekte zum Bestimmen der Arten. Foto:
(ma)

Senden - Noch ganz fußballselig, aber von Mücken gepiesackt, dichten sie um: „Mit Autan in der Hand und dem Forscherdrang im Bein werden wir Naturschützer sein“, murmeln die Drittklässler vor sich hin, während sie federnden Schrittes das Venner Moor erobern. „Denn das Leisesein ist Pflicht im Naturschutzgebiet“, erklärt Forstamtmann Hubert Richter, als er am Montag und Dienstag jeweils etwa hundert Schüler der Klassenstufe 3 aus allen Sendener Ortsteilen zum Walderlebnistag ausschickt.


Und Programm: Jannis hofft, eine Kreuzotter zu Gesicht zu bekommen. Und dazu pirscht sich auch Sinan langsam und ruhig an die hohen Gräser: „Aber ich gebe mich auch mit einer Blindschleiche zufrieden“, meint der Neunjährige verschmitzt. „Da, die Gräser biegen sich schlängelnd!“ Alle rennen hin, um zumindest noch den Hauch von Schlange zu entdecken, wenn denn dort wirklich eine war. Der Förster erzählt, dass es hier im Moor besonders viele von den höchst empfindlichen Kreuzottern gibt. „Sie leben wie auf einer Insel, können zu Exemplaren außerhalb des Moores keinen Kontakt aufnehmen, weil die nächste Population zu weit weg lebt.“

Ganz in der Nähe trainiert Forstwirt Robert Tarner mit den jungen Forschern, der Natur auch wirklich zuzuhören - mit geschlossenen Augen eine ganze Minute lang: „Ich habe mindestens zehn verschiedene Vogelarten gehört“, ist Marei ganz stolz, aber auch den störende Flugzeug - und Autolärm nehmen die Bonhoefferschüler mit geschlossenen Augen viel lauter wahr.

Elf weitere, von der Landes-Forstverwaltung ausgetüftelte Erlebnisstationen im Moor warten darauf, von den jungen Wissenschaftlern gerochen, ertastet und erarbeitet zu werden. „Guck ´mal ganz genau hin, Franziska“, fordert Forstassessorin Juliane Saebel die zehnjährige Davertschülerin auf und hält ihr eine ausgestopfte Waldohreule unter die Nase. „Oh, die hat sich ja gerade eine Maus gefangen“, fällt Franziska auf, während ihre Mitschüler rätseln, ob der Sperber vielleicht ein Bussard oder ein Falke ist.

Nicht nur alle Sinne, sondern auch Geschick und Muskelkraft sind gefragt, als Mika beim „Fichtenzapfenwerfen“ brilliert. „Tannenzapfen wäre falsch, denn die stehen auf dem Ast am Baum und fallen nur in Einzelteilen herunter“, so der Förster. Doch die Drittklässler lernen auch den pflanzlichen Star des 6000 Jahre alten Moores kennen: das Torfmoos.

„Das Torfmoos kann besonders viel Wasser speichern. Die Pflanze wächst am grünen Teil. Am braunen Teil stirbt das Torfmoos ab und bildet später den Torf“, notiert sich Laura in ihren Fragebogen, während sie gleichzeitig versucht, damit die Mücke zu erschlagen, die sie schon wieder in den Handrücken stechen will. Zum Glück hat Tabea für alle Fenistil dabei . . .

 

 

http://foto.westfaelische-nachrichten.de/fotostrecke/Lokales/Waldjugendspiele_im_Venner_Moor.html

 

 

 

Schüler spüren Gefahren im Verkehr auf

 

Senden - Für Marvin ist die Sache klar. Er findet seinen neuen Job besser als den Kunstunterricht, der am Donnerstag für die Klasse 3 b der Davertschule ausgefallen ist. Statt dessen schlüpften die Grundschüler in die Rolle von Schulweg-Detektiven. Ihre Mission: Sie schauten rund um ihre Schule nach neuralgischen Punkten im Straßenverkehr. Ihre Erkenntnisse fließen in einen Schulweg-Plan ein, den die kommenden i-Männchen vor dem Schulstart erhalten.

Ein heikler Punkt - nicht nur in Ottmarsbocholt - sind die Zebrastreifen. Holger Bothur, Sachgebietsleiter Bürgerservice und Ordnung, warnte noch im Klassenraum, dass sich die Schüler nicht darauf verlassen können, dass die Autofahrer wirklich auf die Bremse treten. Mehr noch: Die Erfahrungen der Gemeinde, so Bothur, hätten ergeben, dass jeder dritte Autofahrer das Haltegebot ignoriert habe.

Die Davertschüler machten die Probe aufs Exempel und liefen immer wieder über die Markierung auf der Dorfstraße. Dabei führten Mitschüler, die sich für Autofahrer unsichtbar verschanzt hatten, Buch, wie oft die Fahrzeuglenker ihr Vehikel zum Stoppen brachten.

Den Kreisverkehr und die Fußgängerampel nahmen weitere Gruppen unter die Lupe. Nach Angaben von Bothur gelte generell, dass etwa die Hälfte aller Autofahrer vor dem Kreisel anhalte, um Schüler vorzulassen. Eine Pflicht dazu bestehe aber - anders als bei Zebrastreifen - nicht. Die Folge: „Die Kinder können die Situation nicht einschätzen“, betonte der Sachgebietsleiter.

Um für den Straßenverkehr fit zu werden, sollen die Schüler auch ein Gefühl für Größen, Zeit und Proportionen bekommen. Dazu zückten sie das Maßband, das sich im Detektiv-Set befand, und ermittelten, wie breit und lang die Autos sind, die auf dem Schulparkplatz abgestellt waren. Sie maßen auch aus, wie schmal ein Bürgersteig - zum Beispiel an der Neustraße sein kann. Klare Erkenntnis: Wenn dann noch das Blechkleid eines Autos Platz raubt, wirds für schwächere Verkehrsteilnehmer eng.

Die Ausstattung der Schulweg-Detektive beinhaltete ebenfalls eine Stoppuhr. Mit dieser stellten die Schüler fest, dass nach der Ampel-Grünphase noch einige Sekunden bleiben, bis die Autos wieder losbrausen dürfen. Dieser Augenblick ist so bemessen, dass der sichere Bürgersteig noch erreicht werden kann, lernten die Schüler.

   Dietrich Harhues, Senden

Schüler der Davertschule erkunden Schulweg ( zur Fototstrecke der WN)

 

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