Davertschule Ottmarsbocholt

Von wegen olle Kamellen: Die Zauberflöte schlug auch Grundschüler im Digitalzeitalter in den Bann. Sie lauschten gespannt oder wirkten mit, als Profi-Sänger die Nachwuchstalente an der Davertschule coachten.

Noah hielt den Taktstock in der Hand – und schlüpfte in die Rolle des Dirigenten. Der Maestro und sein Ensemble heimsten verdienten Applaus ein. Denn die Grundschüler ließen gestern einen Hauch große Oper durch die Turnhalle wehen. Dort erschallten einige Arien der „Zauberflöte“ – zauberhaft inszeniert und gesungen von der „Kinderoper Papageno“ aus Wien sowie den Erst- bis Viertklässlern der Davertschule, zu denen sich auch die Maxikinder als künftige i-Männchen gesellt hatten.

Alle Schüler einte, dass sie sich von den magischen Melodien einfangen ließen und stets aktiv ins Geschehen eingebunden waren. Dadurch ergab sich das erstaunliche Bild, dass die Grundschüler im Digitalzeitalter dem vermeintlich verstaubten Bühnen-Stoff wie gebannt folgten. „Alle Kinder waren ganz konzentriert und aufmerksam bei der Sache“, lautet das Fazit von Schulleiterin Angelika Trillsch und Manuela Alder, Vorsitzende des Fördervereins.

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Fotos: Dietrich Harhues/WN

Ihm dankte die Rektorin für die Unterstützung des Opern-Projektes, das bereits vor fünf Jahren in der Davertschule über die Bühne gegangen ist. Mit bleibenden Erinnerungen für die damaligen Akteure, wie Alder ergänzt, deren ältere Tochter Carolin zu den Darstellerinnen gehört hatte.

Den Weg ins Rampenlicht ebneten die Profi-Sänger Gregor Braun (zugleich Regie) und Angela Mitterhofer. Die Österreicher brachten die allgemeinen Opern-Gesetze näher und ließen die Schüler mit wenigen Erklärungen spüren, welche Handlung in welchem Umfeld gerade gespielt werden soll. Die Texte waren dem Lehrerkollegium schon vorab zugesandt worden, so dass sich die hervorgehobenen Ensemblemitglieder vorbereiten konnte.

Dass Mozart auch die Herzen und Seelen moderner Zuhörer berührt, war deutlich zu spüren, etwa als Braun und Mitterhofer sich als Papageno und Prinzessin Pamina mit so klaren und starken Stimmen anträllerten, dass alle entzückt erstarrten und ein Schüler sogar buchstäblich von der Zuschauerbank fiel.

Bericht+Fotos: WN/Dietrich Harhues

Fotos von der Aufführung für die Klassen 1/2:

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